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22.02.2007
Neuer Partner der Basel United AG für die Kompostierung des biologisch abbaubaren Abfalls

„Allmig“ verwertet Bio-Abfall aus dem Stadion St. Jakob-Park


Basel - Das neue Konzept zur Abfallentsorgung im Basler Stadion St. Jakob-Park ist beim Publikum auf breite Zustimmung gestossen. Die Akzeptanz der Abfalltrennung ist bereits nach dem ersten Heimspiel des FC Basel 1893 sehr gross. Nun hat sich die Bio-Power Nordwestschweiz AG entschieden, den Abfall vom St. Jakob-Park nicht anzunehmen. Dies, obwohl der Biopower Nordwestschweiz diverse wissenschaftliche Gutachten und Produktspezifikationen vorliegen, die die absolute Unbedenklichkeit und die Kompostierfähigkeit des Abfalls bestätigen.

Dieser Entscheid ist für die Stadionbetreiberin Basel United AG nicht nachvollziehbar. Basel United AG bedauert sehr, dass innovative Projekte aus der Privatwirtschaft von staatlicher Seite mit politischem Druck verhindert werden sollen.

Auf Grund dieser Tatsache musste sich Basel United AG entschliessen, den Abfall in einer anderen Kompostier- und Vergäranlage zu entsorgen. Der gesamte biologisch und CO2-neutral abbaubare Abfall aus dem Spiel FC Basel 1893 – FC Luzern aus dem St. Jakob-Park wird nun in der Kompostier- und Vergäranlage „Allmig“ der Alfred Müller AG in Baar verwertet. Allmig ist eine der grössten Kompostieranlagen der Schweiz.

Die Basel United AG bedauert, dass die Umsetzung des ganzheitlichen Konzeptes zur Abfallentsorgung im St. Jakob-Park regional nicht möglich ist, begrüsst zugleich aber das partnerschaftliche Engagement der Alfred Müller AG mit ihrer Kompostier- und Vergäranlage. Die Baarer Anlage verfügt über eine grosse Erfahrung im Kompostieren von Catering-Artikeln aus nachwachsenden Rohstoffen, wie sie im Stadion St. Jakob-Park zum Einsatz kommen und welche rund 90 Prozent des gesamten Stadionabfalls ausmachen.

Basel United AG und die Pacovis AG hoffen, inskünftig auch einen Partner in der näheren Umgebung zu finden, der den Abfall aus dem St. Jakob-Park verwerten wird.


Abfalltrennung im Fussballstadion

Unter dem Slogan „green and clean“ wird das Publikum im Stadion St. Jakob-Park aufgefordert, den Abfall in einem der 90 neuen grün-schwarzen Abfallcontainer getrennt zu entsorgen. Biologisch abbaubarer Müll wird in den grünen Teil des Abfalleimers geworfen, KVA-Müll in den schwarzen. Sämtliche Catering-Produkte wie Trinkbecher für Bier, Mineral, Süssgetränke und Kaffee, sämtliche Karton-Teller und -Schalen, Servietten und auch die Matchzeitung sind aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und können biologisch und CO2-neutral abgebaut sowie bedenkenlos zu Kompost verwertet werden.

Es ist geplant, gestützt auf die ersten Erfahrungen im St. Jakob-Park, das neue Abfall-Entsorgungssystem auf die Eishockey-Saison 2007/2008 hin auch in der St. Jakob-Arena einzuführen.

 
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