|
Basel United mit ganzheitlichem Abfall-Entsorgungskonzept für das Stadion St. Jakob-Park
Abfalltrennung im Fussballstadion – eine erfolgreiche Zwischenbilanz
Basel. – Die Basel United AG, Betreiberin des Stadions St. Jakob-Park in Basel, hat vor einem halben Jahr unter dem Slogan „green and clean“ ein wegweisendes Abfallkonzept eingeführt. Seither wird der Abfall im St. Jakob-Park getrennt und ökologisch verwertet. Die Catering-Artikel sind aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und können entsprechend umweltgerecht und CO2-neutral entsorgt werden. Jetzt liegt der erste Kompost aus dem „Joggeli-Abfall“ vor. Das umfassende und nachhaltige Konzept zur Abfallentsorgung ist beim Publikum auf breite Zustimmung gestossen. Für die richtige Umsetzung und die systematische Minimierung des Littering stehen den Zuschauern neu „green and clean“-Supporter helfend zur Seite. Und um den Abfall aus dem St. Jakob-Park lokaler entsorgen zu können, arbeitet die Basel United AG neu mit der Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG (KELSAG) in Liesberg zusammen.
Die Akzeptanz der Abfalltrennung ist bei den Zuschauerinnen und Zuschauern bereits sehr gross. Auch das Littering kann mit diesem Konzept schrittweise und systematisch minimiert werden. Dies zeigen die Resultate aus der Einführungsphase. Bei Unklarheiten helfen seit Saisonbeginn entsprechend gekleidete „green and clean“-Supporter, die im Stadion zirkulieren, aufklären und bei den Zuschauern auf charmante und nicht belehrende Art für das richtige Trennen des Abfalls werben.
Die ersten Proben, die jetzt vorliegen und im Stadion St. Jakob-Park im Sektor A vor dem Media Center begutachtet werden können, zeigen, von welch ausgezeichneter Qualität der Kompost aus dem „Joggeli“ ist. Das ist „guter Grund für neues Leben“ (Slogan). Dies bestätigt die bisherige Verwertungsanlage Alfred Müller AG in Baar: „Das angelieferte Material konnten wir problemlos kompostieren. Unser Kompost ist hygienisiert und entspricht voll und ganz den gesetzlichen Anforderungen. Dies zeigen unsere periodischen externen Analysen der fertigen Qualitätskomposte.“ Seit der Einführung des neuen Konzeptes zur Abfallentsorgung Mitte Februar wurden bei 11 Spielen 6,82 Tonnen „grüner“ Abfall aus dem St. Jakob-Park zu Kompost verarbeitet, was 81 Prozent der gesamten Abfallmenge entspricht. Mit diesen rund 7 Tonnen an „grünem“ Abfall ist eine Produktion von circa 50 m3 Kompost möglich. Diese Menge reicht für eine Rasendüngung von zwei Fussballfeldern oder von rund 100 Gemüsegärten in der Grösse von 100 m2.
Die Erfahrung macht deutlich, dass die umfassende Einweg-Konzeption mit Catering-Artikel aus nachwachsenden Rohstoffen überzeugt und für eine abgeschlossene Einheit wie ein Fussball-Stadion das richtige System ist, weil es einen gesamtheitlichen Einsatz ermöglicht – gerade aus Sicht der Ökologie, der Logistik und der Sicherheit. Kein Flickwerk von verschiedenen Systemen, sondern einfach und effizient in der Anwendung und umweltgerecht in der Umsetzung.
Die Catering-Artikel – Trinkbecher für Bier, Mineral, Süssgetränke und Kaffee, Karton-Teller und -Schalen, Servietten und auch das Matchprogramm „Joggeli-Magazin“ – sind biologisch und CO2-neutral abbaubar und können zu Kompost verwertet werden. Bisher wurde der Abfall aus dem Stadion St. Jakob-Park in der Kompostier- und Vergäranlage „Allmig“ der Alfred Müller AG in Baar erfolgreich verarbeitet. Die Alfred Müller AG anerbot sich spontan, nachdem sich die Bio-Power Nordwestschweiz AG kurzfristig und aus rein politischen Gründen entschieden hatte, den Abfall aus dem St. Jakob-Park nicht anzunehmen.
Neue Partnerschaft mit der KELSAG Damit die Umsetzung des ganzheitlichen Konzeptes zur Abfallentsorgung im St. Jakob-Park auch regional möglich ist und längere Anfahrtswege unnötig werden, hat die Basel United AG in der näheren Umgebung nach einem geeigneten Partner gesucht – und in der Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG (KELSAG) in Liesberg (Kanton Baselland) gefunden. Bei der KELSAG läuft bereits seit April dieses Jahres eine Testphase mit Abfall aus dem St. Jakob-Park. Die Zwischenanalyse ist durchwegs positiv. Die KELSAG in Liesberg ist daher bereit, den Abfall aus dem St. Jakob-Park definitiv anzunehmen und entsprechend zu verwerten. Der daraus entstehende Kompost wird die KELSAG für die eigene interne Rekultivierung verwerten.
Das Konzept: umfassend und nachhaltig Unter dem Slogan „green and clean“ wird das Publikum im Stadion St. Jakob-Park aufgefordert, den Abfall in einem der 90 grün-schwarzen Abfallcontainer getrennt zu entsorgen. Biologisch abbaubarer Müll wird in den grünen Teil des Abfalleimers geworfen, KVA-Müll in den schwarzen. Die Catering-Produkte sind aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und können biologisch und CO2-neutral abgebaut sowie bedenkenlos zu Kompost verwertet werden.
Die Basel United AG im Kurzporträt Die Basel United AG ist die Betreibergesellschaft des multifunktionalen St. Jakob-Park in Basel. Sie ist zu 100% eine Tochtergesellschaft der Genossenschaft Stadion St. Jakob-Park (GFS). Basel United führt im St. Jakob-Park und in der St. Jakob-Arena jährlich über 1500 Veranstaltungen durch: von Fussball- und Eishockeyspielen über Symposien und Generalversammlungen bis hin zu Ausstellungen und Konzerten. Die Geschäftsstelle der Basel United AG besteht aus rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dazu kommen rund 350 Teilzeitstellen im Bereich des Stadiondienstes und der Stadionführungen.
Weitere Auskünfte: Jonas Blechschmidt Head of Marketing Basel United AG Telefon: 061 375 12 01 Mobile: 079 788 05 84 E-Mail: jonas.blechschmidt@baselunited.ch www.baselunited.ch |